Working World

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D/DOCK AMSTERDAM

Arbeiten an Inneneinrichtung, die zu Innovation und Wohlbefinden beiträgt. Die Innenarchitekten bei D/Dock denken ausgehend von Erfahrung und Erleben des Verbrauchers. Design kann zur Erlebniswelt beitragen, zum Wohlbefinden des Menschen im Bestreben, sich bei der Arbeit gut zu fühlen. Im Gespräch mit Edward van der Poll und Eva van Veldhoven im Gebäude in Amsterdam geht es um das kontinuierliche Nachdenken über neu zu entwickelnde Konzepte: Was Menschen benötigen, das Schaffen einer guten Arbeitsumgebung, das Gründen eines Unternehmens für die intelligente Wiederverwendung von einzigartigen Büromöbeln (D/Dock-Furnify). Beispiele für Projekte, in denen De Ploeg mit D/Dock zusammenarbeitete, sind u.a.: Google Amsterdam, OVG, Elements Hotel, Delta Loyd und VUmc Cancer Centre.

Feel good office

D/DOCK erhielt die Gelegenheit, 3.000 Quadratmeter Büroumgebung für das lokale Google-Team in eine interaktive Landschaft zu verwandeln. Die Garage, in der Larry Page und Sergey Brin Google das Unternehmen damals gegründet hatten, diente als Inspirationsquelle für das Innenraumdesign. Eigenwillige Elemente verweisen auf diesen Zeitraum - von Graffiti auf Wänden und Armaturen in Form von Kartonschachteln bis hin zu den industriellen offenen Decken und der Container-Wand im Johan Cruijff Tech Talk: dem Auditorium, das 70 Google-Mitarbeitern Platz bietet.

Die neue Arbeitsumgebung wurde als intelligente Landschaft angelegt. So verfügt jede Etage über einen eigenen ‘Cave‘.Der Bereich rund um den Kern des Gebäudes, in dem alle öffentliche Einrichtungen zusammenkommen, wie Konferenzräume, Video Booth, Mikro-Küchen und die sogenannten ‘Huddle Rooms’. Die individuellen Arbeitsplätze sind Bestandteil der umliegenden ‘Neighbourhoods’, die an das Fenster grenzen. Durch dieses Layout entsteht eine adaptive Arbeitsumgebung, die die Kommunikation stimuliert und gleichzeitig Raum für Konzentration und Rückzug bietet. Das Büro verweist mit einem Augenzwingern auf die niederländische Kultur.

Coen van Dijck, Partner & Managing Director von D/Dock zufolge, ist die Google-Niederlassung ein ‘Wohlfühl-Büro’. „Es ist ein Ort, der Menschen besser funktionieren lässt, indem eine Arbeitsumgebung geschaffen wird, die die Bedürfnisse aller erfüllt“, erläutert er. „Glück, Komfort, Flexibilität, Entspannung, Bewegung, Tageslicht, frische Luft, visuelle Stimulierung und ein ausgewogenes Catering sind fundamentale Elemente, die dieses Büro zu einem gesunden Büro machen“, führt er fort.

FURNIFY

Jedes gebrauchte Möbelstück erzählt eine Geschichte

Als einzigartiges Organ im Markt verbindet Furnify die zunehmende Nachfrage nach Second Hand-Möbeln mit dem aktuellen Angebot aus abgewerteter Inneneinrichtung: Produkte mit einer Geschichte, deren Restwert oft unterschätzt wird.

Anstatt die Welt mit der Produktion von neuen Möbeln zu belasten, macht Furnify dankbar Gebrauch von ausgemusterten Innenraumelementen. In Zusammenarbeit mit einem großen Netzwerk aus Lieferanten für Second Life-Innenraumausstattung und lokalen Handwerkern versieht Furnify die abgewerteten Güter durch Upcycling und Restyling mit einem neuen Design. Das Produkt kommt erneut auf den Markt und erhält ein zweites Leben. D/Dock initiierte Furnify und verwendet in seinen Projekten diese einzigartigen, wiederverwendeten Büromöbel. Zum Beispiel in den Projekten von Google Amsterdam und Delta Lloyd.